Besucherorientierung im Museum

24
Mai

Während in den meisten Bereichen der Wirtschaft (auch der Tourismuswirtschaft) die Kundenorientierung eine zentrale Rolle in der Unternehmensführung hat, fristet die Besucherorientierung in deutschen Museen oft ein gewisses Schattendasein. Oft wirken die Museen von außen zu sehr wissenschaftlich und mit einem klaren Fokus auf die Aufgaben Sammeln, Konservieren, Bewahren und Forschen. Gleichzeitig proklamieren viele deutsche Museen eine chronische Unterfinanzierung.

Durch eine systematische Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Besucher lässt sich eine erheblich stärkere Zahlungsbereitschaft erreichen und so neue Erlösquellen erschließen. Gleichzeitig wurden die gesellschaftlichen und bildungspolitischen Funktionen von Museen in die Ethischen Richtlinien der ICOM aufgenommen. So erfolgt in vielen Museen ein Umdenken in Richtung Besucherorientierung.

Die Besucherorientierung und die Beziehung zwischen Museum und Besucher lässt sich in mehrere Bereiche zerlegen:

  • Besucheranalyse
  • Besuchersegmentierung
  • Besucherbehandlung
  • Besucherzufriedenheit
  • Besucherbindung

Die einzelnen Teile erzielen, wenn sie permanent durchlaufen und angepasst werden, eine immer stärkere Ausrichtung auf die wirklichen Bedürfnisse der Besucher. Dazu ist es zwingend notwendig, dass die unterstützenden Softwaresysteme, wie

  • Internetverkauf
  • Ticketing
  • Shopverkauf
  • Ressourcenplanung
  • Einlasskontrolle
  • Tracking
  • Auswertung

effektiv und ohne Medienbrüche zusammen arbeiten. Es lassen sich einzelne Bereiche der Besucherorientierung, wie z.B. die Museumspädagogik, nicht herauslösen, ohne das Ergebnis negativ zu beeinflussen. Zahlreiche unterstützende Maßnahmen, wie z.B. das im Handel erfolgreich etablierte Couponing, lassen, wenn diese gut in den Museumskontext gesetzt werden, die Besucherzufriedenheit und die Besucherbindung enorm ansteigen.

Die Softwarefamilie KORONA mit den für das Museum wesentlichen Modulen KORONA.pos (Kassen-und Ticketsysteme), KORONA.resource (Führungs- und Veranstaltungsplanung) und KORONA.entry (Zutrittssteuerung und Besucherlenkung) bietet dazu ein sehr effektives Instrument.

Mit KORONA sind die Museen wirklich in der Lage, die Bedürfnisse der Besucher zu erkennen und sich daran auszurichten. Inzwischen vertrauen über 200 deutsche Museen auf Komplettlösungen von Combase. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, melden Sie sich gleich unter 0351/405000. Wir freuen uns über Ihren Anruf.

Weiterführende Links: KORONA.pos Kassensysteme im Museum

Ein Beitrag von:

Dr. Dagmar Schoenheinz

Projektleitung

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